Metallfreiheit im Kiefer

Amalgam, Gold, Titan: Was sich harmlos anfühlt, kann Ihren Körper dauerhaft belasten.

Metallfreiheit im Kiefer ist keine Modeerscheinung – sie ist eine medizinische Notwendigkeit. Denn Metalle im Mund geben kontinuierlich Partikel und Ionen ab, die das Immunsystem belasten, Entzündungen fördern und chronische Erkrankungen auslösen können. Wir entfernen metallische Zahnersatzmaterialien sicher, schützen Sie dabei konsequent und ersetzen alles durch hochwertige Keramikmaterialien. Ohne Kompromisse.

Dr. Babette Klein

Oral and Maxillofacial Surgery

Haben Sie eine Metallbelastung durch Ihren Zahnersatz?

Zahnersatzmaterialien wie Amalgamfüllungen, goldhaltige Kronen, palladiumhaltige Inlays oder Titanimplantate setzen durch Abrieb und Korrosion kontinuierlich kleine Metallmengen frei – direkt in den Speichel und das umliegende Gewebe. Was zunächst gering klingt, kann langfristig schwerwiegende Folgen haben.

Metalle können im Körper eine chronische Immunaktivierung auslösen – das angeborene Immunsystem reagiert dauerhaft, ohne dass eine klassische Allergie vorliegen muss. Gleichzeitig erzeugen sie oxidativen Stress: freie Radikale, die zelluläre Strukturen angreifen und Entzündungsprozesse im gesamten Organismus antreiben.

Besonders kritisch ist die Wechselwirkung von Metallen mit der Darmschleimhaut. Metalle können die Mukosa schädigen und die Durchlässigkeit der Darmwand erhöhen – das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom. Eine löchrige Darmbarriere wiederum ermöglicht die verstärkte Aufnahme von Schadstoffen in den Blutkreislauf – ein Teufelskreis, der Autoimmunerkrankungen und Unverträglichkeiten begünstigt.

Erschöpfung, Bluthochdruck, neurologische Störungen, chronische Muskelschmerzen, Arteriosklerose – all das kann in unmittelbarem Zusammenhang mit einer dauerhaften Metallbelastung im Kiefer stehen. Metallfreiheit im Kiefer ist deshalb kein ästhetisches, sondern ein zutiefst gesundheitliches Ziel.

Amalgam: Das giftigste Metall direkt im Zahn.

Amalgamfüllungen bestehen zu etwa 50 % aus Quecksilber – einem der toxischsten Schwermetalle überhaupt. Anders als andere Metalle kann der Körper Quecksilber kaum entgiften. Es reichert sich im Gewebe an, passiert die Blut-Hirn-Schranke und wirkt als Nervengift. Chronische Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und neurologische Beschwerden werden häufig mit einer erhöhten Quecksilberbelastung in Verbindung gebracht.

Auch Gold und Palladium – lange als vermeintlich edle und sichere Materialien geltend – können das Immunsystem negativ und anhaltend beeinflussen. Metallfreiheit im Kiefer bedeutet deshalb: kein Amalgam, kein Gold, kein Palladium, kein Titan.

Metallentfernung: So schützen wir Sie beim Ausleitungsprozess.

Die Entfernung von Amalgamfüllungen, Metallkronen oder Titanimplantaten ist ein sensibler Eingriff – denn beim Herausbohren werden kurzfristig höhere Mengen an Metallpartikeln freigesetzt. Wir treffen dafür konsequente Schutzmaßnahmen: Kofferdam, Absaugung, gefilterte Atemluft und ein striktes Protokoll, das die Belastung für Sie so gering wie möglich hält.

Wichtig: Nach der Entfernung von metallischem Zahnersatz warten wir drei Monate, bevor wir eine dauerhafte keramische Versorgung einsetzen. In dieser Zeit werden betroffene Zähne provisorisch versorgt – damit sich Zahnnerven und Gewebe erholen können, bevor die endgültige Keramikkrone aufgebracht wird.

Für eine vollständige biologische Versorgung entfernen wir:

  • Amalgamfüllungen → Ersatz durch Keramikinlays
  • Gold- und palladiumhaltige Kronen → Ersatz durch Vollkeramikkronen
  • Titanimplantate → Ersatz durch Bio-Keramikimplantate aus Zirkonoxid

In jedem Fall gibt es eine keramische Alternative. Metallfreiheit im Kiefer ist immer erreichbar.

Wie hoch ist Ihre Metallbelastung? Wir messen es.

Nicht jeder Körper reagiert gleich auf Metalle. Entscheidend ist Ihre individuelle Empfindlichkeit – und die lässt sich labordiagnostisch bestimmen. Wir setzen dabei auf drei gezielte Bluttests:

Test 1 – Immunaktivierung: Metalle können eine stille, chronische Aktivierung des Immunsystems verursachen. Der Serumtest zeigt, ob Ihr Immunsystem dauerhaft auf Hochtouren läuft – auch ohne klassische Allergiereaktion.

Test 2 – Oxidativer Stress: Alle Metalle erzeugen freie Radikale im Körper. Dieser Test quantifiziert die zelluläre Belastung durch oxidativen Stress – ein wichtiger Marker für Entzündungsgeschehen und Zellalterung.

Test 3 – Leaky-Gut-Syndrom: Metalle schädigen die Darmschleimhaut und erhöhen ihre Durchlässigkeit. Dieser Test zeigt, ob Ihre Darmbarriere bereits kompromittiert ist – und ob Metalle aus Ihrem Zahnersatz dazu beigetragen haben.